De:Critical Mass (English Wikipedia article)

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Über tausend RadfahrerInnen nahmen an der Critical Mass in Melbourne am zehnjährigen Jubiläum im November 2005 teil.
Über tausend RadfahrerInnen nahmen an der Critical Mass in Melbourne am zehnjährigen Jubiläum im November 2005 teil.

Critical Mass ist ein Event, meist jeden letzten Freitag im Monat in Städten überall in der Welt abgehalten, in dem RadfahrerInnen und FahrerInnen mit anderen selbstangetriebenen Fahrzeugen massenhaft im Pulk auf der Straße fahren. Obwohl die Fahrt ihre Ursprungsidee darin begründete, aufzuzeigen wie unfreundlich die Stadt mit FahrradfahrerInnen umging,[1] macht die führunglose Struktur der Critical Mass es unmöglich, sie einem bestimmtem Ziel zuzuordnen. Tatächlich sind die Gemeinsamkeiten der unterschiedlichen Critical-Mass-Events nicht darüber hinausgehend geregelt, als sich zu einer direkten Aktion an einem festgelegten Zeitpunkt und Ort zu treffen und als Gruppe durch die Straßen der Stadt zu fahren.

Contents

[edit] Hintergrund

70.000 Räder in der Luft: Hochhalten der Fahrräder nach der Critical Mass in Budapest, Ungarn, am 22. September 2007
70.000 Räder in der Luft: Hochhalten der Fahrräder nach der Critical Mass in Budapest, Ungarn, am 22. September 2007

Critical-Mass-Fahrten sind selbstorganisiert, unkommerziell und konkurrenzlos. Sie agieren durch eine indirekte und formlose Entscheidungsfindung und sind damit völlig unabhängig von Führungspersonen. Sie sind oft inoffiziell und verzichten auf eine Erlaubnis und amtliche Genehmigung von städtischen Behörden. Typisch ist, dass nur der Treffpunkt, das Datum und die Uhrzeit festgelegt sind. In manchen Orten sind allerdings die Route und der Endpunkt oder bestimmte Anlaufpunkte schon vorher geplant.

Critical-Mass-Fahrten sind auch als Protestaktivitäten ins Blickfeld geraten. So beschreibt ein Artikel eines New Yorker Magazins aus dem Jahr 2006 die Critical-Mass-Fahrten in New York als "monatliche politische Protestfahrten" und charakterisierte die Critical Mass als soziale Bewegung. [2] Ein anderer Artikel des Internetmagazins Urban75 aus Großbritannien, das sowohl Critical-Mass-Fahrten ankündigt, als auch Fotos davon veröffentlicht, beschreibt diese als den monatlichen Protest von RadfahrerInnen, die die Straßen Londons zurückeroberten. [3] Jedoch bestehen Critical-Mass-TeilnehmerInnen immer wieder darauf, dass diese Events als spontane Treffen mit feierlichem Charakter angesehen werden sollten, und nicht als Protest oder organisierte Demonstrationen. [4][5] Aus dieser Argumentation heraus wäre es der Critical Mass legal möglich, diese Events ohne vorherige Anmeldung bei der örtlichen Polizei stattfinden zu lassen. [6][7]

Die weltweiten Critical-Mass-Fahrten variieren in vielerlei Hinsicht, einschließlich der Häufigkeit und der Anzahl der TeilnehmerInnen. So haben vor allem kleinere Städte monatliche Critical-Mass-Fahrten mit weniger als 20 FahrerInnen, während im starken Kontrast dazu die größten Events, die den Namen Critical Mass benutzen, zur Zeit in Budapest, Ungarn, stattfinden, allerdings nur zweimal im Jahr (am 22. April (Earth Day) und am 22. September (Car Free Day)). Der Budapester Stil zieht zehntausende von RadfahrerInnen an.[8] Die Critical Mass in Budapest am 20. April 2008 wurde auf bis zu 80.000 TeilnehmerInnen geschätzt. [9][10]

[edit] Historie

Critical Mass in San Francisco, am 29. April 2005.
Critical Mass in San Francisco, am 29. April 2005.
Critical Mass in Seattle, Washington
Critical Mass in Seattle, Washington

Die erste Fahrt fand am 25. September um 18 Uhr in San Francisco statt. Zu dieser Zeit war die Veranstaltung als "Commute Clot" bekannt und bestand aus ein paar dutzend RadfahrerInnen, die Flyer in der Market Street erhalten haben.[1]

Kurz darauf besuchten einige TeilnehmerInnen der Fahrt einen örtlichen Fahrradladen zu einer Filmvorführung von Ted Whites Dokumentation „Return of the Scorcher“, einem Film über Fahrradkultur in Übersee. Der amerikanische HPV- (human powered vehicle (von Menschen angetriebene Fahrzeuge)) und Fahrradrikschadesigner George Bliss merkte in dem Film an, dass in China, zwischen Auto- und FahrradfahrerInnen, an Kreuzungen eine ganz selbstverständliche Verständigung ohne Zeichengebung existiere. Der Fahrradverkehr würde sich aufstauen, bis die Ansammlung eine "kritische Masse" ("critical Mass") erreiche und zu diesem Zeitpunkt die Masse schließlich die Kreuzung überqueren könne. Der Ausdruck aus dem Film wurde aufgegriffen [11] und ersetzte "Commute Clot" als Name bei der zweiten Fahrt.[1]

Bis zur vierten Fahrt stieg die Zahl der Radfahrerinnen auf ungefahr 100 an und die Teilnahme wuchs weiterhin dramatisch, schließlich waren es sogar an die 1000 FahrerInnen im Durchschnitt.[1]

Der Name wurde bald von TeilnehmerInnen in anderen ähnlichen, aber unabhängigigen Massenfahrten, die entweder in verschiedenen Orten auf der Welt initiert wurden oder schon vor 1992 unter anderem Namen existiert haben, als übergeordnetes Label angenommen. Es wird geschätzt, dass es in mehr als 324 Städten typische Critical-Mass-Fahrten gegeben hat. Mit dem Ausdruck "Masser" werden manchmal TeilnehmerInnen, die regelmäßig an den Fahrten teilnehmen, bezeichnet. [12]

[edit] Struktur

Die Critical Mass unterscheidet sich von vielen anderen sozialen Bewegungen in ihrer losen Struktur und wird manchmal als organisierter Zufall bezeichnet, bei dem es keine Führung oder Mitgliedschaft gibt. Die Strecke entscheiden in vielen Fahrten spontan diejenigen, die sich gerade ganz vorne in der Masse befinden. In anderen Fahrten wird die Route vorher durch eine Abstimmung festgelegt, bei der die Vorschläge meist auf Flyern gezeichnet sind. Der Begriff Xerokratie wurde geprägt um den Vorgang zu beschreiben, wie eine Route für eine Critical Mass Fahrt entschieden werden kann. JedeR der/die einen Vorschlag hat, macht seine/ihre eigene Karte und verteilt sie an alle, die an der Critical Mass teilnehmen. In wiederum andere Fahrten entscheiden die RadfahrerInnen im Konsensverfahren. Die unorganisierte Natur der kritischen Masse erlaubt es weitgehendst, einem härterem Durchgreifen der Behörden, die diese Fahrten oft als Paraden oder organiserte Demonstrationen sähen, zu entgehen. Zusätzlich ist diese Bewegung auch frei von den strukturellen Zwängen, die häufig mit hiererchischen und zentralisierten Organisationen assoziert werden. Die einzige Anforderung für das Funktionieren des Events ist eine ausreichende Beteiligung, die groß genug ist, um ein Stück der Straße unter Ausschluss der motorisierten VerkehrsteilnehmerInnen einzunehmen. Aufgrund der fehlenden Führung haben die Behörden in New York und Oregon Besorgnis über ihre Schwierigkeiten ausgedrückt, sich mit den RadfahrerInnen zu koordinieren. [13][14][15]

Die Stadt New Haven nahm die Veranstaltung in ihre stadteigene Green Map auf.[16]

[edit] Vocabular

Aufgrund der unorganisierten Natur der Critical Mass gibte es kein Standardvokabular. Dieser Abschnitt stellt eine Übersicht über Worte und Redewendungen zusammen, die in einigen Städten, die Critical-Mass-Fahrten abhalten, populär geworden sind.

Bike-lifting (auch bekannt in Chicago als Chicago hold-up) "Bike-lifting" bedeutet, dass ein Teilnehmer oder eine Teilnehmerin sein oder ihr Fahrrad in die Luft hebt. Dies findet statt, wenn eine Kreuzung gekorkt ist, wenn ein Zyklon gebildet wird oder eine Teilnehmerin oder ein Teilnehmer wünscht, ein Fahrrad in die Luft zu halten.

Corking (im Detail weiter unten beschrieben) ist eine Taktik, die genutzt wird um zu verhindern, dass der KFZ-Verkehr in den Fahrbereich der RadfahrerInnen eindringt.

Cyclone, "Zyklone" bilden sich aus, wenn die Masse anfängt in einer Kreuzung zu kreisen. Sie sind an Chicagos großen sechsspurigen Kreuzungen beliebt; Zyklone können genutzt werden, die Critical Mass zu konzentrieren, so dass die Dichte der RadfahrerInnen beibehalten werden kann, die notwendig ist, das Eindringen des KFZ-Verkehrs zu verhindern. Diese Taktik erlaubt es auch, dass sich Splittergruppen der Masse wieder anschließen können.

Die-in "Die-in" bedeutet, dass sich TeilnehmerInnen mit ihren Fahrrädern auf den Boden legen, um von Autos getötete und verletzte RadfahrerInnen zu symbolisieren; sehr populär in Montreal.

Mass-up oder Mass it up In der Mitte oder am Ender der RadfahrerInnengruppe kann sich die Anzahl der RadfahrerInnen, die auf der Straße fahren, ausdünnen, was zu gefährlichen Situationen führen kann, wenn der Autoverkehr versucht durch das Zentrum der Masse zu fahren, während RadfahrerInnen noch passieren. In manchen Städten rufen TeilnehmerInnen "mass up" oder "mass it up" um der vordersten Gruppe mitzuteilen, langsamer zu fahren. Unterschiedliche Massnahmen werden angewendet um die Masse aufzustocken, wie zum Beispiel einfach langsamer zu fahren oder anzuhalten, genauso wie "Cycloning" (Kreisen).

Splinter mass Splittergruppen entstehen häufig aufgrund der unorganisierten Natur des Events. Sie bilden sich, wenn sich eine kleinere Gruppe versehentlich von der größeren Critical Mass abspaltet. Sie verfügen dann nicht mehr länger über eine Masse, die "kritisch" genug ist, den Verkehr zu stoppen. "Massing up" erlaubt es den Splittergruppen, sich wieder der Gruppe anzuschließen.

Detail eines Flyers vom 20. November 1992 von Joel Pomerantz, der in das Prinzip des Korkens einführt.
Detail eines Flyers vom 20. November 1992 von Joel Pomerantz, der in das Prinzip des Korkens einführt.

[edit] Korken

Da Critical Mass ohne eine offizielle Route oder Genehmigung stattfindet, praktizieren die TeilnehmerInnen in manchen Orten eine Taktik, bekannt als "Korken", um den Zusammenhalt der Gruppe aufrechtzuerhalten. Diese Taktik führen einige wenige RadfahrerInnen aus, indem sie den Verkehr aus den Seitenstraßen blockieren, so dass die Masse ohne Unterbrechung über Kreuzungen fahren kann, deren Ampel während der Durchfahrt auf rot gesprungen ist. Korken erlaubt es der Masse verschiedene Aktivitäten durchzuführen, so zum Beispiel an einer Kreuzung eine Platzrunde zu drehen oder die Räder in der Tradition des Chicago hold-ups hochzuheben. Die Korker nutzen manchmal diese Zeit um Flyer zu verteilen.

KritikerInnen argumentieren, dass die Praxis des Korkens, um Kreuzungen mit roten Haltesignalen als Gruppe zu überqueren, dem Critical-Mass-Gedanken "Wir sind der Verkehr" widerspreche. Dies gilt allerdings nur in den Gebieten, wo der normale Verkehr (den Radverkehr eingeschlossen) generell nicht das Recht hat, über Kreuzungen zu fahren, wenn das Ampelsignal auf rot gesprungen ist. Es gibt aber auch Orte in denen RadfahrerInnen genau dies ausdrücklich erlaubt ist und sie das Recht dazu haben (z.B. in Idaho, USA, "Bicycle Law"[17]. Korken hat sich manchmal zu Feindseligkeiten zwischen Auto- und Radfahrern übertragen, gerade wenn es dadurch zu Gewalttätigkeiten und Verhaftungen während der Critical Mass Fahrten gekommen sei.[18]

[edit] Konflikte mit AutofahrerInnen

KritikerInnen behaupten, das die Critical Mass ein bewusster Versuch sei, den Autoverkehr zu blockieren und das normale Funktionieren des Straßenverkehrs zu stören. Sie führen an, dass einzelne Critical-Mass-TeilnehmerInnen, die gegen die Verkehrvorschriften verstoßen, genau das machten, was sie anderen FahrzeugführerInnen vorwerfen würden.[19]

In San Francisco hat es mehrere gewalttätige Zwischenfälle während der Critical-Mass-Fahrten gegeben. [20] Ähnliche Konflikte sind auch während Critical-Mass-Fahrten in Winnipeg, Manitoba aufgetreten.

[edit] März 2007, San Francisco, Kalifornien

Bei der monatlichen Fahrt am Abend des 30.März 2007 wurde ein Radfahrer in San Franciscos Wohnviertel Tenderloin verhaftet und einer Straftat aufgrund des Beschädigens einer Limousine mit einem Fahrradschloss angeklagt (was später zu einer Ordnungswidrigkeit reduziert wurde). Der Fahrer der Limousine erzählte der Polizei, dass er aus seinem Auto ausgestiegen sei um mit zwei Radfahrern zu sprechen, die ihn angeblich blockiert hätten. Nach einem kurzem Wortwechsel mit einem der Radfahrer sagte der Fahrer der Limousine, dass er das Fahrrad eines Radfahrers genommen habe um es aus dem Weg zu räumen. Danach sei er in der Hoffnung, um die Radfahrer herumzukommen, zurück in seine Limousine gestiegen. Doch bevor er habe losfahren können, erklärte der Autofahrer, dass ein anderer Radfahrer erst auf die vordere Fahrerseite geschlagen und dann mit einem U-förmigen Fahrradschloss auf die Motorhaube eingeschlagen habe, die dabei eingebeult worden sei. Der Radfahrer jedoch erzählte der Polizei, dass er nur mit dem Schloss auf die Limousine geschlagen habe, nachdem der Fahrer seinen Motor aufheulen ließ [Hm, "gunned the engine" ?]. Während des Zwischenfalls seien die Reifen der Limousine aufgeschlitzt und die Schlüssel des Fahrers gestohlen worden.<[21]

An diesem Abend, am Ende der Fahrt und in der Nähe des Japan Zentrums im Viertel Western Addition, versuchte eine Einwohnerin von Redwood City, California durch die Masse der RadfahrerInnen zu fahren. Ein Augenzeuge behauptete, er habe beobachtet, dass die Fahrerin dabei einen Radfahrer berührt und versucht habe, dem Schauplatz des Unfalls zu entfliehen, worauf die RadfahrerInnen sie verfolgt hätten und ihr Fahrzeug umkreisten.[22][23] Die Fahrerin leugnete es einen Radfahrer berührt zu haben und behauptete, dass während sie und ihre 11 und 13 Jahre alten Töchter sich im Inneren des Wagens befanden, hunderte RadfahrerInnen ihren Minivan umkreisten, auf ihren Wagen schlugen, den Lack dabei zerkratzten und ein Fahrrad durch durch die Heckscheibe geworfen hätten, was zu einem Schaden von 5300$ geführt habe.[24]

Der Bürgermeister von San Francisco, Gavin Newsom, forderte im April 2007, dass sich die RadfahrerInnen der Critical Mass im Zaun halten halten sollten. Es tue der Pro-Fahrrad-Gemeinschft nicht gut, Leute zu haben, die aggressiv seien und die ganze Bewegung niederschlügen, sagte Newsom. Er würde es unterstützen, dass die Fahrradgemeinschaft erklärte, dass sie das nicht duldete, genug sei genug. [25][26]

[edit] Mai 2007, Berkeley, Kalifornien

Am 11. Mai 2007 geschah ein ähnlicher Vorfall in Berkeley, California.[27] Fahrradverfechter behaupteten, dass ein Autofahrer schrie, er habe diese Leute satt,[28] und absichtlich versucht habe gegen RadfahrerInnen und durch die Seite der monatlichen Fahrt zu fahren,[27] was zu ungefähr 2.000 $ Schaden an den Fahrrädern führte. Der Fahrer des Autos und seine Frau behaupteten jedoch, die RadfahrerInnen hätten ihre Fahrräder unter das Auto geworfen.[29][30] Critical-Mass-TeilnehmerInnen schlugen auf die Motorhaube und Fenster des Autos, wodurch die Windschutzscheibe kaputtging.[31] Die Polizei aus Berkeley machte keine Festnahmen bei diesem Zwischenfall.[32]


[edit] Konflikte mit den Behörden

[edit] San Francisco, Kalifornien

Die Polizei in San Francisco (San Francisco Police Department) hat in den 16 Jahren in denen die RadfahrerInnen sich auf die Straßen begeben haben, unterschiedliche taktische Maßnahmen bei den Fahrten angewendet. Versuche die Fahrten zu Regeln und mit Verhaftungen gegen die RadfahrerInnen hart vorzugehen sind gescheitert.[33] Die Polizei in San Francisco erhält Nachfragen von Polizeistationen aus dem Umland, um herauszufinden, wie mit den Critical Mass Fahrten in ihren Städten umzugehen sei. Ein Leutnant des SFPD habe öffentlich erklärt, dass er bereit sei, die Taktiken des SFPD an diejenigen, die nachfragten, weiterzugeben.[34]

[edit] July 1997, Scharfes Vorgehen in San Francisco

Im Juni 1997 wurde Willie Brown, der Bürgermeister von San Francisco, in seiner Limousine auf dem Weg zum Abendessen durch den starken Verkehr während der Critical Mass aufgehalten. Anschließend sprach Brown eine "Kriegserklärung" an San Franciscos Critical Mass aus, indem er sie als eine schreckliche Demonstration der Intoleranz bezeichnet habe.[35] Brown habe dem Plan von San Franciscos Polizeichef seinen Segen gegeben, scharf gegen die Critical-Mass-Fahrt in der Nacht des 25. Juli 1997 vorzugehen.[36] [37] Brown wurde in den Nachrichten zitiert, gesagt zu haben, dass er denke, es sollten ihre Fahrräder beschlagnahmt werden.[38] Bezugnehmend auf einen Bericht des Time-Magazins, drohte er die Fahrräder und die FahrerInnen wegzusperren, da "ein kurzer Gefängnisaufenthalt" den Critical-Mass-RadfahrerInnen eine Lehre erteilen würde.[39] Die Reaktion und ausführliche Medienberichterstattung führte zu einer Konfrontation in der Fahrt am 25. Juli 1997. Die lokalen Zeitungen hatten eine Route veröffentlicht, obwohl viele FahrerInnen zögerten zu kooperieren oder völlig gegen eine Kooperation waren. Am Freitag versuchte der Bürgermeister eine Rede an die Menschenmenge am Justin Herman Plaza, dem Sammelpunkt der Critical Mass, zu halten, wurde aber niedergebrüllt. Die Ansammlung von ungefähr 7.000 RadfahrerInnen teilte sich schnell in mehrere Gruppen, welche von Polizeieinheiten und Hubschraubern verfolgt und beobachtet wurden. Dies führte zu einem heftigem Tumult überall in der Vorstadt.

Während der Fahrt wurden ungefähr 250 RadfahrerInnen wegen illegaler Versammlung festgenommen und eingesperrt, angeblich nach der Absperrung durch behelmte PolizistInnen aus San Francisco und ohne rechtliche Anordnung oder der Möglichkeit sich aufzulösen. Ihre Fahrräder wurden dabei von der Polizei beschlagnahmt.[40] San Franciscos stellvertretender Polizeipräsident Rich Holder wurde zitiert, gesagt zu haben, dass andernorts während der Fahrt einige RadfahrerInnen die San Francisco Bay Bridge "gestürmt" hätten, die nicht für FußgängerInnen und RadfahrerInnen zugelassen ist, im Gegensatz zur Brooklyn Bridge oder der Golden Gate Bridge. Brown wurde in einem Bericht humorvoll als überkritisch und mit einem Mangel an Glaubwürdigkeit porträtiert, in der Frage die Verkehrsgesetze gegen die Critical-Mass-RadfahrerInnen zu erzwingen, da Brown bekannt dafür war, mit einer Motorrradeskorte durch die Stadt zu eilen um pünktlich zu Treffen zu gelangen.[41] Bei einer Pressekonferenz am 31. July 1997 bezeichnete Brown die Critical-Mass-RadfahrerInnen als "little weenies" ("kleine Schlappschwänze") und implizierte, dass RadfahrerInnen keinen signifikanten Anteil seiner Wählerschaft stellen würden.[42] Brown erklärte später, seine Anmerkung sei spontan in einem Augenblick der Verdrossenheit gefallen. In der Mitte seiner zweiten Amtszeit wurde Brown als jemand betrachtet, der sich zu jemandem für Fahrradangelegenheiten entwickelt habe. Am 10. Jahrestag der Critical Mass, am 27. September 2002, sperrte die Stadt offiziell für das autofreie Straßenfest vier Bereiche für den Autoverkehr. Brown merkte an, dass er erfeut sei und in der Stadt eine neue Tradition geboren worden sei.[43]

Bennett Hall, ein Berufsphotograph, behauptete, dass er bezeugen könne, ein Polizist in San Francisco habe eine Anzeige gegen einen Radfahrer geschrieben, obwohl dieser keinen Verstoß begangen habe. Hall führte weiter an, dass während er den Zwischenfall photographierte, die Polizei ihn schließlich missbräuchlich verhaftet habe und seine Kamera beschlagnahmte. Ein Passant der versucht habe an die Kamera zu gelangen um sie zum San Francisco Chronicle (Zeitung in SF) zu bringen, sei dabei auch verhaftet worden. [44]

[edit] New York City

Die Polizei in New York behauptete, dass Critical-Mass-RadfahrerInnen, die an Kreuzungen das Prinzip des Korkens anwenden, um der Fahrradmasse geschlossen das Überqueren zu ermöglichen, Rettungsfahrzeuge behindern könnten und somit außerstande seien, durch die sich bildenden Staus zu kommen. [14] Auch könnten AutofahrerInnen wegen der Länge und der Fläche ihrer Autos an Querstraßen nicht so einfach zur Seite fahren wie RadfahrerInnen. Das Parken von Kraftfahrzeugen in manchen Teilen Manhattens erschwere dies noch zusätzlich.

[edit] 2004, RNC Convention, New York City

Während der Republican National Convention 2004 verhaftete die Polizei mehr als 250 RadfahrerInnen, nachdem die Fahrt zu massiven Störungen in der Stadt geführt habe. [45] Das Ergebnis waren mehrere Gerichtsurteile, die über die Rechtmäßigkeit dieser Fahrt gesprochen wurden, ob die Polizei das Recht habe RadfahrerInnen zu verhaften und ihre Fahrräder zu beschlagnahmen und ob das Event eine Erlaubnis benötige. Im Dezember 2004 wies ein Bundesgericht die einstweilige Verfügung der Stadt New York gegen die Critcial Mass als politische Veranstaltung ab. [46] Am 23. März 2005 reichte die Stadt eine Klage ein, um zu versuchen, dass TIME'S UP!, eine örtliche, nicht gewinnorientierte, mit den Mitteln der direkten Aktion handelnde und umweltpolitische Gruppe, davon abgehalten werde, Werbung für Critical Mass Fahrten zu machen oder sie anzukündigen. Die Klage sollte auch festlegen, dass TIMES´S UP! und die Allgemeinheit durch die Forderung eine Erlaubnis zu erwerben, nicht mehr an den Critcal Mass Fahrten teilnehmen und sich zu diesen versammeln könnte. Ein Dokumentarfilm, "Still We Ride" zeigt den Charakter der Critical Mass bevor und nachdem die Polizei sich dafür interessierte. [47][48]

[edit] September 2005, Scharfes Vorgehen in London

Polizisten mit ihren Fahrrädern erwarten den Start der Critical Mass London, April 2006.
Polizisten mit ihren Fahrrädern erwarten den Start der Critical Mass London, April 2006.

Im September 2005 befand sich die Critical Mass in London im Konflikt mit dem Gesetz, als die Polizei Anzeigen herausgab, in denen die Erwartung angekündigt wurde, dass die OrganisatorInnen sechs Tage vor dem Event eine Route anbieten müssten. Zusätzlich legten sie fest, dass die Critcial Mass in Zukunft einzuschränken wäre, was zu Verhaftungen führen würde, würden ihre Anweisungen nicht befolgt. Die Drohung wurde schnell abgemildert, als PolitikerInnen und Fahrradgruppen ihre Bedenken aussprachen. Die folgende Fahrt im Oktober 2005 war ungemein gut besucht, es wurden bis zu 1200 TeilnehmerInnen geschätzt. Es gab einen langen Halt in der "Parliament Square", einem Teil des Regierungssperrbereiches, festgelegt im "Serious Organised Crime and Police Act 2005". Jedoch habe dieses Ereignis zu einer teilweise langsamen und mühseligen Fahrt geführt, worauf es zu einer Debatte in den Londoner Fahrradgruppen gekommen sei.

Ein Critical-Mass-Teilnehmer ersuchte eine Festellung des Obersten Gerichtshofes von England und Wales, dass die Polizei nicht über die Critical-Mass-Fahrten informiert werden müsste, (? -->in a "friendly action" in which neither side sought damages).Die Gerichtsentscheidung[49] stimmte dem zu, dass die Critical Mass von einer Anmeldung gemäß des Paragraphen 11 des Public Order Act 1986 zu befreien wäre. Das Urteil wurde in einem Berufungsverfahren aufgehoben. [50] Am Beginn des Jahres 2008 erklärten die "Friends of Earth" (Freunde der Erde), die das juristische Vorgehen unterstützten, dass gegen das Urteil Rechtsmittel vor Englands höchstem Gericht, dem House of Lords, eingelegt werden würde.

[edit] Seattle, Juni 2006

Zwei Radfahrer wurde während der Fahrt im Juni 2006 in Seattle verhaftet, nachdem sie an einem Streit mit zwei Zivilpolizisten beteiligt waren, die die Radfahrer mit Gangmitgliedern verwechselten[51] und sich laut Zeugenaussagen nicht als Polizisten zu erkennen gaben.[52]

[edit] Vilnius, Lithauen

Am 27. Juli 2007 nahm die Polizei in Vilnius, Lithuania, fünf TeilnehmerInnen der dortigen Critical Mass fest. Unter ihnen befanden sich auch zwei Minderjährige. Sie hätten nicht die Anweisungen befolgt, dass sich die Gruppe auflösen sollte. Mindestens zwei von ihnen hätten später berichtet, sie seien von PolizistInnen geschlagen und verletzt worden. Ein Gerichtstermin ist für den August angesetzt. [53]

[edit] August 2007, scharfes Vorgehen in Minneapolis

Am 31. August 2007 verhaftete die Polizei in Minneapolis neunzehn Critical-Mass-TeilnehmerInnen, einschließlich drei Minderjährige. Es wurde berichtet, dass die Erwachsenen aufgrund des Verdachts der Unruhe, ein grobes Vergehen, verhaftet wurden. Die Prozesse werden 2008 mündlich verhandelt und es wird Geld für die Verteidigung der fünf Personen (davon ein Minderjähriger) die strafrechtlich belangt werden, gesammelt.[54][55]

[edit] Chicago, Illinois

Ein Radfahrer wurde bei der Critical Mass in Chicago am 27. Juni 2008 wegen des öffentlichem Trinkens von Alkohol festgenommen.
Ein Radfahrer wurde bei der Critical Mass in Chicago am 27. Juni 2008 wegen des öffentlichem Trinkens von Alkohol festgenommen.

Die Polizei in Chicago fährt oft mit Fahrrädern bei der Critical Mass mit, um das Event zu beobachten. Streifenwagen werden eingesetzt, die Kreuzungen blockieren, um ein sicheres Passieren der Menge zu gewährleisten.

Am 31. August 2007 jedoch, wurden sieben RadfahrerInnen der Critical Mass in Chicago unter dem Vorwurf, sie hätten den Verkehr blockiert, verhaftet. Sie wurden über Nacht bei der Polizei festgehalten. [56] Die Festgenomenen gaben an, dass sie an verschiedenen Orten spät in der Nacht oder am frühen Morgen entlassen worden seien.

[edit] Oakland, Kalifornien

Im Juli 2007 bei der Critical Mass in Oakland, California, die sich an jedem ersten Freitag im Monat am Frank Own Platz trifft, hielten Polizeioffiziere einen friedlichen Critical-Mass-Fahrer an und nahmen ihn in Gewahrsam. Der Fahrer wurde der Ruhestörung aufgrund seiner Fahrrad-Musikanlage bezichtigt. Viele RadfahrerInnen aus Oakland kritisierten die Polizei in Oakland für die gezielte Durchsetzung der Lärmschutzverordnungen in einer Stadt, die regelmäßig von MotorradfahrerInnen auf ihren Harley Davidson Maschinen und den zahlreichen Autos mit lauten Auspuff und Musikanlagen freuquentiert wird. Darüber hinaus wurden schon vorher die Motorräder der Polizei aus Oakland für ihre nachträglich eingebauten lauten "thunderpipes" kritisiert.[57]

[edit] Eugene, Oregon

Die Polizei in Oregon hat ihre Besorgnis ausgedrückt, dass die Critical Mass den Einsatz von Rettungsfahrzeugen infolge der Verkehrsstörungen verzögern könnte. [13]

[edit] Honolulu, Hawaii

In der Abenddämmerung am 28. März 2008 habe die Polizei während einer friedlichen Fahrt eine junge Frau auf einem Fahrrad angegriffen, offensichtlich um die RadfahrerInnen davon abzuhalten sich zu versammeln und weiterzufahren. Der Angriff des Polizeibeamten führte zu einem Sturz von ihrem Rad, bei dem ihr Kopf auf den Boden schlug. Sie war deswegen anschließend im Krankenhaus. Verhaftungen wurden keine gemacht. Der Zwischenfall passierte vor der Polizeistation in der Beritania Street in Honolulu. Die Polizei sprach zusätzlich auch noch Vorladungen an andere RadfahrerInnen aus, bevor der Beamte die Frau angriff.

[edit] Buffalo, NY - "Critical Massacre"

Am 30. Mai 2003 ereignete sich ein Zwischenfall an der Kreuzung der Elmwood Avenue und Summer Street in Buffalo, NY. Die Polizei stoppte zwei Radfahrer mit dem Vorwurf sich den Anweisungen von Polizisten widersetzt zu haben (Anm.: zweifelhafte Übersetzung, bitte korrigieren; "failure to yield to an emergency vehicle"). Dies führte zu einem Vorfall, in dem mehrere Leute von der Polizei attackiert worden seien und endete in neun Verhaftungen und drei Verurteilungen, einschließlich eines bekannten örtlichen Journalisten. Das Ereignis zog eine erhebliche lokale Medienaufmerksamkeit auf sich.[58]

[edit] Riga, Lettland

Am 25. April 2008 wurde mehrere TeilnehmerInnen von der Rigaer Polizei festegnommen, da das Event nicht von der Stadtregierung genehmigt worden sei und RollerskaterInnen, denen es nicht erlaubt ist, auf der Fahrbahn zu fahren. teilgenommen hätten.<[59] Am 1. Mai wurden mehrere TeilnehmerInnen von der Rigaer Polizei festgenommen, da sie gegen die Verkehrsgesetze verstoßen und die Polizei missachtet hätten.[60] Einige der festgenommenen Leute behaupteten jedoch, dass sie nicht darüber aufgeklärt worden seien, was ihnen vorgeworfen würde.<[61] AugenzeugInnen bestätigen, dass in mindestens drei Fällen am 1. Mai 2008 die Rigaer Polizei ihre Fahrzeuge absichtlichtlich [Bitte übersetzen: "...over the bicyclists, brutally pushed cyclists by dresses while driving to fall over head (at full speed)..."] und schließlich zwei AFI Pressefotografen, die die Polizeibrutalität filmten, verhaftet habe. Es sei verlangt worden, die Kameraufnahmen zu löschen. Aufgrund des unerklärlich geringen Interesses der lettischen Massenmedien auf diese schockierende Polizeibrutalität werde angenommen, dass die Information der Medien stark zensiert worden sei.

[edit] Sacramento, Kalifornien

Seit dem Wiedererwachen der Fahrt im April 2007 ist die Critical Mass Sacramento[62] einem prüfendem Blick der Polizei unterworfen.[63] Die Polizei in Sacramento entsendet totz des Ausbleibens von gewalttätigen Zwischenfällen mehrere Streifenwagen, Motorräder und FahrradpolizistInnen um die Fahrt zu beobachten. Bis jetzt gibt es keine Berichte von Gewalttätigkeiten oder körperlichen Auseinandersetzungen während der Fahrten in Sacramento.

[edit] Resonanz anderer RadfahrerInnen

Manche Fahrradinteressengruppen haben Besorgnis ausgedrückt, dass der kontroverse Charcter der Critical Mass und Auseinandersetzungen mit motorisierten VerkehrsteilnehmerInnen die öffentliche Unterstützung von anderern RadfahrerInnen abschwächen könnte.[14] Obwohl die San Francisco Bicycle Coalition Zwischenfälle gewalttätiger und grober Art nicht stillschweigend duldet, rückt sie die Critical Mass durch Hervorheben der Radverkehrsproblematik in den Mittelpunkt und hält ihr das Bestreben zugute für die RadfahrerInnen einzutreten.[1]

Andere Radfahrerinnen glauben, dass Auseinandersetzungen mit motorisierten VerkehrsteilnehmerInnen, unter diesen zu der Erkenntnis geführt haben, dass RadfahrerInnen gewillt sind sich durch physische Gewalt zu schützen. Berichte und Videos von Auseinadersetzungen mit AutofahrerInnen haben einige RadfahrerInnen abgeschreckt und bei Anderen Sympathie und Solidarität erweckt. Oft bringen solche Berichte viele neue RadfahrerInnen zum ersten Mal im folgendem Monat und in der Zukunft zu den Fahrten.

[edit] Critical Manners

In San Francisco wurde ein Event, bekannt als "Critical Manners" (deutsch: "kritisches Verhalten"), als Reaktion auf die Critical Mass geschaffen. Die Critical Manners fahren mit FahrerInnen, die angewiesen sind, alle Verkehrsbestimmungen zu beachten, wie zum Beispiel an roten Ampeln und bei Signalisierung zu halten, an jedem zweiten Freitag im Monat durch die Stadt.[64][65][66] In Tucson, Arizona wird die nächtliche Gemeinschaftsfahrradfahrt an jedem Dienstag als Alternative zur Critical Mass abgehalten. Die wöchentliche Fahrt fördert das Bewußtsein der Fahrrad- und AutofahrerInnen auf eine friedliche und freundliche Weise.

2007 gab es Gespräche darüber, eine Critical Manners in Portland, Oregon.[67] zu starten. Bezugnehmend auf das Critical-Mass-Buch von Chris Carlsson, hat der Radfahrer Michael Bluejay aus Austin, Texas an einem von seinen Projekten gearbeitet, Courteous Mass, welche als "eine Alternative zur Critical Mass" beschrieben wird.

[edit] Andere Bewegungen

Die Critical-Mass-Fahrten haben etliche andere Fahrradbewegungen inspiriert, darunter die Clothing-optional bike rides, die von politische Bewegungen bis zur Critical-Tits-Fahrt, die während dem jährlichem Burning-Man-Festival stattfindet,[68] reichen. Critical Mass wird auch verwendet um auf andere Bewegungen aufmerksam zu machen, wie zum Beispiel die Free Tibet Critical Mass in Columbia, MO. [69]

[edit] Allgemeine Auswirkungen

Der Name des Events war in vielen anderen Zusammenhängen Wortspielereien unterworfen, angefangen bei Werbekampagnen für kommerzielle Produkte, bis hin zu zahllosen anderen Veranstaltungen [70], einige davon nur mit geringen Ähnlichkeiten zur Critical Mass. Die ausgedehnte Berichterstattung der Fahrt in San Francisco im Juli 1997 brachte ein internationales Fahrradfest hervor, genannt Bike Summer.[71] In Chicago hat sich aus der Critical-Mass-Gemeinschaft eine Bewegung herausgebildet, die für Radfahren im Winter über die Bikewinter-Kampagne wirbt.[72] Die Rand Corporation produzierte ein Weißbuch mit dem Namen "What Next for Networks and Netwars?", dass die Taktiken der Critical Mass als Teil einer Auswertung von dezentralisierten Entscheidungsfindungen für eine potentielle millitärische Verwendung auf Kriegschauplätzen analysiert.(?)[73] Die Critical Mass brachte Bücher,[74] Dokumentarfilme,[75] Wandgemälde,[76] und sonstige nebensächliche Produkte hervor.

Die Critical Mass hat erheblichen Streit und öffentlichen Widerspruch erzeugt.[77] Jedoch gibt es auch öffentliche Zustimmung durch viele ZuschauerInnen, die dem bunten paradeähnlichen Ereignis zujubeln und ihren Spaß daran haben.[78]

[edit] Galerie

[edit] References

  1. 1.0 1.1 1.2 1.3 1.4 Garofoli, Joe. "Critical Mass turns 10", San Francisco Chronicle, September 28, 2002. Retrieved on 2007-07-02. 
  2. Mcgrath, Ben. "Holy Rollers", 2006-11-13. 
  3. Freie Übersetzung aus dem englischsprachigen Critical-Mass-Artikel von http://www.urban75.org/photos/critical | Critical Mass London | Urban75 | 2006
  4. Pittsburgh Critical Mass | http://pghcriticalmass.org/
  5. Critical Mass: Over 260 Arrested in First Major Protest of RNC | 2004-08-30 | Democracy Now! | http://www.democracynow.org/article.pl?sid=04/08/30/1453256
  6. Seaton, Matt. "Critical crackdown", The Guardian, 2005-10-26. 
  7. Rosi-Kessel, Adam (2004-08-24). [*BCM* Hong Kong Critical Mass News].
  8. Budapest Sun Online - Daily news coverage, information on Hungary 's upcoming cultural events, cinema listings, restaurant and music reviews - A critical mass critique
  9. MTI - Minden eddiginél többen vettek részt a Critical Mass felvonuláson (Hungarian)
  10. Critical Mass wheels away - Budapest Sun Online
  11. Pomerantz, Joel (2002), “A Critical Mass Cultural Glossary”, in Carlsson, Chris, Critical Mass: Bicycling's Defiant Celebration, Edinburgh, Scotland: AK Press, 1-902593-59-6, <http://www.joelpomerantz.com/genlresources/cmglossary.html> 
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  13. 13.0 13.1 Susan Palmer. "Rolling protests hit bump", The Register-Guard (Eugene, OR), May 20, 2006. 
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